Heiligabend

Spielend warten aufs Christkind

Ein Mädchen mit bloden langen Haaren sieht aus dem Fenster. Im Vordergrund sind zweige eines geschmückten Christbaums.
Carmen Knorr
Carmen Knorr
am Freitag, 18.12.2020 - 09:30

Fünf Ideen für weihnachtliche und witzige Spiele für die ganze Familie.

Gerade kleine Kinder können es an Heiligabend oft nicht erwarten bis das Christkind kommt. So könnte am Vormittag oder nach der Kindermette die Wartezeit mit eine paar Spielen verkürzt werden. Dabei können sowohl Eltern, Kinder und Großeltern Spaß haben. Die Utensilien dafür haben die meisten ohnehin daheim. Wir haben fünf Ideen:

Scharade

Scharade ist ein Spiel bei dem ein Spieler den jeweils anderen Mitspielern einen Begriff vortanzen muss. Hier allerdings in der Weihnachtsedition: Es dürfen nur weihnachtliche Begriffe verwendet werden. Wir haben dazu einen Liste erstellt, die man sich auf unserer Webseite herunterladen kann. Nachdem man diese ausgedruckt, und ausgeschnitten hat, kann man direkt loslegen. Dazu stellt man zwei gleich große Teams auf.

Das Team, das an der Reihe ist, nominiert seinen ersten Tänzer. Dann läuft die Zeit mit zwei Minuten: Der Tänzer zieht einen Begriff und versucht nur mit Hilfe von Gesten und seinem Körper den Begriff vorzutanzen. Dabei darf er weder sprechen, noch Gegenstände zur Hilfe nehmen. Seine restlichen Teammitglieder raten. Liegen sie richtig, dann zieht der Tänzer so lange neue Begriffe bis die Zeit vorbei ist. Pro richtig erratenes Wort gibt es einen Punkt. Das Team, das nach zehn Durchgängen die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

Wer bin ich?

Für dieses Spiel braucht man Klebezettel und Stifte. Jedes Familienmitglied schreibt verdeckt für den jeweils links von ihm Sitzenden einen Zettel. Darauf kommt der Namen einer Person, die mit Weihnachten zu tun hat. Wir haben auch hier ebenfalls einige Ideen gesammelt. Die Liste gibt es ebenso auf unserer Webseite. Erst wenn alle einen Namen aufgeschrieben haben, klebt man seinen Zettel auf die Stirn seines Sitznachbarn. Der Reihe nach darf nun jeder Fragen stellen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Zum Beispiel „Bin ich ein Mann?“ oder „Habe ich blonde Haare?“ Wird die Frage von allen Mitspielern mit Ja beantwortet, darf er weiter fragen. Bei einem Nein ist der Nächste dran. Es gewinnt derjenige, der als erstes errät, welche Weihnachtsperson er oder sie ist.

Spielematerial zum Download

Für das Spiel „Scharade“ und „Wer bin ich?“ haben wir je eine Liste mit weihnachtlichen Begriffen gesammelt. 
Die Karten für die Scharade ausschneiden, mischen, verdeckt stapeln und losspielen. 

 „Ich schreibe einen Wunschzettel...“

Wer das Kofferpacken-Spiel kennt, kann auch diese weihnachtliche Version mit dem Wunschzettel. Das Beste an dem Spiel: Man darf alle Wünsche nennen, egal wie abstrakt, teuer oder unmöglich sie sind. So geht’s: Alle Mitspieler sitzen zusammen. Der Jüngste beginnt mit seinem Wunsch und sagt den Satz „Ich schreibe auf meinen Wunschzettel“ und nennt seinen ersten Wunsch, zum Beispiel ein Rennauto. Der Nächste wiederholt den Satz seines Vorgängers inklusive des Wunsches Rennauto, und fügt einen eigenen Wunsch hinzu, zum Beispiel ein Puppenhaus. So geht es reihum weiter: Den Satz sagen, alle genannten Wünsche aufzählen und je einen neuen Wunsch hinzufügen. Erst wenn jemand einen Fehler macht, scheidet es aus dem Spiel aus. Es gewinnt der Spieler, der am Ende übrig bleibt und sich die meisten Wünsche fehlerfrei merken konnte.

Weihnachtslieder raten

Dafür braucht man Weihnachts-CD’s oder nutzt Onlinedienste wie YouTube oder Spotify. Ein Spielleiter sucht Lieder heraus. Pro Lied spielt er allen Mitspielern je drei bis fünf Sekunden vor. Wer es als Erster errät, bekommt einen Punkt. Der Spieler, der zuerst fünf Lieder erraten hat, gewinnt. Wer nicht lange nach Weihnachtsmusik suchen will, sollte sich unsere weihnachtlichen Musiksammlungen auf unserem Spotify-Account „BLWochenblatt“ ansehen.

Schnelles Lebkuchenessen

Dafür braucht man eine Mütze, einen Schal, ein paar Handschuhe, eine Sonnen- oder Skibrille, einen Würfel sowie Messer und Gabel. Außerdem nimmt man einen großen Lebkuchen und packt ihn etwa drei bis fünf Mal in Zeitungspapier ein – wie ein Geschenk. Wer es noch etwas schwieriger machen will, bindet zusätzlich ein Geschenkband darum. Dieses Paket und alle Kleidungsstücke werden in die Mitte des Tisches gelegt. Der erste Spieler beginnt zu Würfeln, und zwar so lange bis er eine 6 würfelt. Dann muss er schnell alle Kleidungsstücke anziehen. Hat er alle Sachen richtig angezogen, versucht er mit Messer und Gabel den Lebkuchen auszupacken. Schafft er auch das, darf er ihn ebenso stückchenweise mit Messer und Gabel essen.

Doch soweit kommt es meist nicht, denn er hat nur solange Zeit bis der Spieler neben ihm eine 6 gewürfelt hat. Sobald das der Fall ist, muss es sich wieder ausziehen und die Kleidungsstücke übergeben. Erst wenn der zweite Spieler die Kleidungsstücke hat und versucht, in den Genuss des Lebkuchens zu kommen, würfelt ein dritter Spieler solange, bis er wiederum eine 6 hat. So geht es im Kreis weiter, bis der Lebkuchen aufgegessen ist. Ein teils schweißtreibendes Spiel.

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