Schulische Ernährungsbildung

„Landfrauen machen Schule“ startet Video-Reihe

Bäuerin Lisa steht in der Küche. Sie hat blonde Haare und trägt eine blaue, geblümte Bluse. Vor ihr steht eine gefüllte Pausenbox und eine Trinkflasche.
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Redaktion Wochenblatt
am Samstag, 08.05.2021 - 08:42

Woher kommt mein Frühstück? Das erklären die Landfrauen des BBV in ihrem ersten Video bei Landfrauen machen Schule.

Hofbesuche sind derzeit aufgrund der Coronapandemie nicht möglich. Die Landfrauen des Bayerischen Bauernverbands haben sich daher etwas einfallen lassen: Sie laden die Schulkinder mit Videos auf verschiedene bayerische Bauernhöfe ein. In diesem ersten Video erklärt Bäuerin Lisa, wo die Lebensmittel für ein ausgewogenes Frühstück herkommen und was ein gutes Pausenbrot ausmacht.

Videos ersetzen pandemiebedingt Besuch im Klassenzimmer

Ohne Corona wären Ernährungsfachfrauen in die Klassenzimmer gekommen und Hofbesuche der Klassen hätten die Fragen geklärt. Damit den Grundschülerinnen und -schüler dieses Jahr trotzdem ernährungsbezogene und landwirtschaftliche Lehrinhalte vermittelt werden, wurden die digitalen Angebote vermittelt.  

„Ein Film kann das Lernen mit Kopf, Herz und Hand bei einem Bauernhofbesuch oder mit einer Ernährungsfachfrau in der Schule natürlich nicht ersetzen. Aber er bietet Anknüpfungspunkte, um Themen rund um Landwirtschaft und Ernährung anzusprechen und zu vertiefen, wie es im aktuellen Lehrplan der Grundschule vorgesehen ist“, erklärt Landesbäuerin Anneliese Göller. Weiterhin betont sie, dass mit dem Video die Lehrkräfte bei der Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Lebensmitteln unterstützen würden.

Sechs Videos soll es geben

Sechs Filme, die im Rahmen des Projekts „Landfrauen machen Schule“ entstanden sind, informieren zu den Themen Eier, Fleisch, Gemüse, Getreide, Kartoffeln und Milch. Die Videos sind informativ und kurzweilig, um die Kinder für die Themen Landwirtschaft, Ernährung und Lebensmittel zu begeistern. „Außerdem erfahren die Kinder, dass der Beruf des Landwirts spannend und wichtig ist. Sie erkennen, wie viel Wissen und Können für die Arbeit auf dem Hof, im Stall und auf den Feldern nötig sind, damit wir jeden Tag etwas zum Essen auf dem Teller haben“, erläutert Michaela Kaniber, bayerische Landwirtschaftsministerin.

Fast 20 Jahre machen die Landfrauen schon Schule

Seit 19 Jahren bringen die Landfrauen mit ihrem Projekt „Landfrauen machen Schule“ Grundschulkindern den Wert einer ausgewogenen Ernährung mit heimischen Lebensmitteln nahe. Speziell ausgebildete Bäuerinnen, die sogenannten Ernährungsfachfrauen, besuchen die am Projekt beteiligten Schulen und zeigen den Kindern, wie sie gesund und abwechslungsreich essen können. Die Kinder erfahren außerdem, was regionale Produkte auszeichnet und was man daraus Gutes in der Küche herstellen kann. Bei einem Hofbesuch, der Teil des Projekts ist, erleben sie, woher die Lebensmittel kommen.

Zu Gast auf einer virtuellen Bildungsmesse

Das Projekt „Landfrauen machen Schule“ ist auch auf der diesjährigen virtuellen Bildungsmesse „didacta digital“ vom 10. bis 12. Mai 2021 im Internet vertreten. Lehrkräfte und Erzieher, die sich per PC-Maus und -Tastatur über die Messe bewegen, können sich auf diesem Weg über die umfangreichen Angebote der Landfrauen und weiterer Anbieter zu den Themen Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung für Kinder und Jugendliche informieren. Die virtuelle Bildungsmesse bietet den großen Vorteil besonders für die bayerischen Lehrkräfte, diesmal direkt von „daheim“ auf Entdeckungstour gehen zu können. Die Besucher registrieren sich unter: www.didacta.digital. Der Eintritt ist kostenfrei.

Das Video zum Auftakt des Projekts „Landfrauen machen Schule“ sowie weitere Informationen für Schulen, Kinder und Eltern gibt es auf der Website www.Landfrauen-machen-Schule.de   

Mit Material von Bayerischer Bauernverband
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