Handarbeit

Die Kunst mit der Handschrift

Drei Weihnachtskarten mit Handlettering
Carmen Knorr
Carmen Knorr
am Freitag, 04.12.2020 - 06:40

Handschrift ist, wie es der Name schon sagt, handgemacht. Dem widmet sich auch das in den letzten Jahre immer beliebter gewordene Handlettering.

Handlettering beschreibt aufwendig gestaltete Schriftzüge und wird auch als Kunst mit den Buchstaben betitelt. Die Praxis ist zwar verwandt mit der Kalligrafie, beim Handlettering werden die Buchstaben aber eher gezeichnet statt geschrieben.

Wir haben uns ebenfalls an drei einfachen Weihnachtskarten und einer Dekoidee mit Kreidestift ausprobiert. Wer mag, kann diese nachmachen. Dafür haben wir Übungsblätter zum Schriftzug „Frohes Fest“ auf dem Rentier und ein paar Stiftübungen erstellt. Man kann es unter www.wochenblatt-dlv.de/handlettering herunterladen.

Der ideale Stift für das typische Handlettering, wie der Schriftzug „Fest“, gleicht eher einem Pinsel und wird deshalb auch Brushpen (engl. Pinselstift) genannt. Das ist ein Filzstift mit biegsamer und spitz zulaufender Spitze. Deshalb spricht man auch oft von Brushlettering.

 

Grundregeln für das Brushlettering

Das Wort Schreibschrift als Handlettering mit Hilfslinien.

Als Grundregel für die typischen Brushlettering-Buchstaben lässt sich festhalten: Bei allen Strichen, die nach oben gezeichnet werden, drückt man die Stiftspitze nur leicht bis gar nicht auf. So entsteht eine feine Linie. Bei allen Strichen nach unten, drückt man stattdessen stark auf, sodass die Linie dicker wird. Dieselbe Technik kann man auch beim Schreiben mit breiter Federspitze anwenden.

Unsere drei Motive auf den Weihnachtskarten wurden mit einem Fineliner geschrieben. Das ist vor allem für Anfänger einfacher. Aber man sollte auch hier schon auf das richtige Papier achten. Hochwertiges, glattes Kopierpapier mit einer Stärke von 100 g eignet sich beispielsweise hervorragend. Vor allem dessen glatte Oberfläche ist wichtig. Dadurch gleitet der Stift besser und die Linien gelingen sicherer. Wer mag, kann zusätzlich noch farbige Akzente setzen. Außerdem braucht man Bleistift und Radierer zum Vorzeichnen der Buchstaben und zum Konstruieren von Hilfslinien mit Hilfe eines Geodreiecks.

Die wohl wertvollsten Tipps für Handlettering-Anfänger lauten: Üben, üben, üben, sich nicht entmutigen lassen und langsam, Schritt für Schritt anfangen.

Übungsblätter und Vorlagen zum Download

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