Grüß Gott, liebe Leser!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest

Ein altes Ehepaar reicht sich die Hand. Im Hintergrund brennen die 4 Kerzen am Adventskranz
Sepp Kellerer
Sepp Kellerer
am Mittwoch, 23.12.2020 - 05:35

Ich wünsche allen Mitarbeitern, Partnern und Kunden des Wochenblattes ein frohes Weihnachtsfest, vor allem auch den Lesern.

Sepp Kellerer Chefredakteur

Es war und es bleibt vieles anders in diesem Jahr. Aber keine Angst, es kommt jetzt nicht der X-te Rückblick auf 2020. Nein, ich möchte heute zunächst etwas ansprechen, was immer so war und geblieben ist: Ich wünsche allen Mitarbeitern, Partnern und Kunden des Wochenblattes ein frohes Weihnachtsfest. Vor allem aber wünsche ich allen unseren Lesern frohe Weihnachten.

Eigentlich wollte ich hier schreiben besinnliche Weihnachten, aber aufgrund der äußeren Umstände besteht die Gefahr, dass es zu besinnlich wird, um nicht zu sagen einsam. Ich wünsche Ihnen, dass Sie das richtige Maß finden zwischen dem vielleicht zu hektischen Trubel der letzten Jahre und einer gewissen Nähe und Vertrautheit zur Familie und zu den echten Freunden.

Vetrautes fehlt, das Vertrauen bleibt

Eigentlich wollte ich den Begriff vermeiden, aber warum um den heißen Brei herumreden. Corona hat die letzten Monate geprägt und bestimmt. Lassen Sie für sich diese Zeit Revue passieren, schauen Sie bewusst hin, was Sie als Einschränkung empfinden und was eine Veränderung ist, die Sie gerne auch in Zukunft beibehalten möchten.

Die Gelegenheiten und Möglichkeiten, sich zu treffen sind weniger geworden, hat ein junger Landwirt aus dem Allgäu angemerkt. Aber wo ein Treffen möglich war, sind wir zuverlässiger geworden hat er festgestellt. Wer zugesagt hat, der ist auch gekommen. Und vor Ort wurde dann das Handy beiseite gelegt, man hat sich auf das Gespräch, auf die Unterhaltung konzentriert. Die Menschen, mit denen man zusammensaß, standen plötzlich wieder im Mittelpunkt. Hoffentlich haben viele ähnliche Erfahrungen gemacht und hoffentlich bleibt diese Erkenntnis haften und hält über den aktuellen Lockdown hinaus an.

Die Christkindlmärkte sind ausgefallen und auch ich habe den bei uns im Dorf vermissst. Da mache ich keinen Hehl daraus. Unser Bürgermeister hat stattdessen einen besonderen Adventskalender gestaltet: Gemeindebürger haben eine weihnachtliche Geschichte vorgelesen und sich dabei gefilmt. Auf der homepage der Gemeinde waren 24 Türchen und jeden Tag konnte man ein Neues öffnen, sich ein neue Geschichte anschauen. Ein echt besinnlicher Advent. Ich freue mich auf den Christkindlmarkt im nächsten Jahr und bin gespannt, ob er sich mit dem Adventskalender kombinieren lässt.