Musik

Familie Hamberger singt Weihnachtslieder

Vier Leute singen und sitzen um einen runden Tisch, eine Frau spielt Harfe.
Sophia Gottschaller
Sophia Gottschaller
am Donnerstag, 17.12.2020 - 10:30

In Harmonie verbunden: Familie Hamberger singt und musiziert seit Jahren zusammen. Für uns singen sie zwei Weihnachtslieder.

"Gemeinsam mit der Familie zu singen, das haben wir einmal angefangen und jetzt kommen wir einfach nicht mehr davon los.“ Mit einem Schmunzeln bringt Mutter Gabi Hamberger die musikalische Leidenschaft ihrer Familie auf den Punkt. Die Familie hat diese Form der Nähe zueinander, bei der man sich ohne große Worte versteht, ein einziger Blick oft Bände spricht oder kollektives Gelächter auslöst.

 

Viergesang seit 22 Jahren

Diese tiefe Verbundenheit wird besonders deutlich, wenn die Hambergers in der heimeligen Stube auf dem Demeter-Nebenerwerbsbetrieb mit Grünland und Milchviehhaltung in Riedering (Lks. Rosenheim) zusammen musizieren. „Wir haben als Familie schon immer zusammen gesungen, auch als wir noch kleine Kinder waren“, erinnert sich Sohn Stephan. „Aber 1998, also vor 22 Jahren, haben wir uns dann vorgenommen, als Familiengesang beim Alpenländischen Singwettbewerb in Innsbruck anzutreten.“ Mit Erfolg, sie wurden dort sogar ausgezeichnet.

In dem klassischen Viergesang singt die jüngste Schwester Genoveva die erste Stimme, die mittlere Schwester Johanna bildet die zweite Stimme und Mutter Gabi übernimmt die dritte Stimme. Stephan singt den Bass. Begleitet wird der Familiengesang bei Anlässen im Familienkreis seit etwa sechs Jahren von Steffi, Stephans Frau, auf der Harfe. Die beiden haben sich beim „Musi spuin“ kennengelernt, genauso wie die Schwestern ihren jeweiligen Partner bei diesem Hobby „gefunden“ haben. „Scheinbar liegt das bei uns in der Familie“, scherzt Stephan. Denn auch schon die Eltern Gabi und Hans, ein begeisterter Kontrabassist, haben sich über die Musik kennen und lieben gelernt.

 

Die Lieder „sitzen“ schnell

Am liebsten singt der Hamberger Familiengesang Lieder mit schlichten, aber aussagekräftigen Texten und eingängigen Melodien, wie alpenländische Volksmusik und geistliche Volkslieder. Mit diesem Repertoire treten sie regelmäßig bei kirchlichen Anlässen oder Volksmusiktreffen auf.

Da das Quartett schon so lange miteinander singt, müssen sie nicht besonders häufig proben und auch neue Lieder „sitzen“ meistens schnell. Stefan freut sich darüber: „Es ist ein schönes Gefühl, eine eingängige Melodie zu hören und diese dann zusammen mit der Familie singen zu können.“ Und seine Schwester Johanna ergänzt: „Ohne Musik wär’ das Leben einfach nackert!“

 

Zwei Weihnachtslieder als Kostprobe

Musik ist Balsam für die Seele. Deshalb verbindet Gabi, Genoveva, Johanna, Stephan und Steffi (v.l.) nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die Leidenschaft zur Musik. Wir haben die vier Sängerinnen und Sänger gebeten uns zwei weihnachtliche Lieder zum „Reinhören“ zu singen. Die Familie singt „Schlaf, Jesulein zart“ aus dem Röpfl-Liederbüchl und „Ein Engel war von Gott gesandt“ aus dem Liederbuch Greinsberger Kathi.

Hinweis: Das Video wurde unter Einhaltung der für dienstliche Tätigkeiten geltenden Corona-Hygienemaßnahmen gedreht.

 

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