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Forst-, Holz- und Papierwritschaft sind mit rund 190.000 Beschäftigten und 37 Mrd. € Umsatz einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren in Bayern.Und, wie Brunner betonte, ein Wirtschaftssektor, der ganz besonders den ländlichen Raum stärkt.
Dass am Einsatz der Forsttechnik kein Weg vorbei führt, machte der Minister anhand von Zahlen deutlich. Kostete ein Festmeter Fichtenholz im Jahr 1950 rund 45 €, so ist er heute mit etwa 85 € gut doppelt so teuer. Die Lebenshaltungskosten haben sich in der gleichen Zeit aber vervierfacht. Die Schere zwischen Kosten und Erlösen zwinge die Forstbetriebe ihre Rationalisierungsmöglichkeiten auszuschöpfen, so Brunner.
Der Einsatz der Technik hat nach den Worten des Ministers auch die Arbeitssicherheit wesentlich verbessert. Waren im Jahr 1900 noch sechs Tote je 1 Mio. fm Holzeinschlag zu beklagen, sind es heute weniger als ein Toter je Mio. fm Einschlag, wobei aber immer noch gelte: Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel.
Brunner erteilte dem Technikeinsatz aber keinen Freibrief. Sie müsse eine ganze Reihe ökologischer Anforderungen erfüllen, wobei der Minister besonders den Bodenschutz herausgriff und dazu eine Reihe von Maßnahmen nannte:
- Die Maschinen sollten mit Niederdruckbreitreifen und/oder sogenannten Bogiebändern ausgerüstet werden.
- Die Maschinenführer sollten eine spezielle Aus- und Fortbildung erhalten.
- Die Waldbestände sollten konsequent und systematisch mit Rückegassen erschlossen werden, wobei örtliche Besonderheiten und der Naturschutz zu berücksichtigen sind.
- Auch das Wetter ist zu beachten: Die beste Maschine kann Bodenschäden verursachen, wenn der Boden nicht ausreichend tragfähig ist.
Brunner hält es deshalb für richtig, dass auch auf der Interforst das Thema Bodenschutz im Vordergrund steht.






