© Friedl Pünktlich und vollzählig waren die Ehrengäste erschienen, im Bild rechts Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, der beim Bauerntag auch den Vortrag hielt. |
„Stimmt“, sagte er und dankte beim Bauerntag Haßberge den 1377 Bauern- und Winzer-Familien, die diese Region entscheidend mitgestalten. Er gab auch einen Überblick, wo die Landwirtschaft im Landkreis steht: „In Bayern ganz vorne“, was die Flächenausstattung angeht, nämlich mit einem Durchschnitt von 160 ha/Betrieb hinter den Kreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt an vierter Stelle. 260 Betriebe bewirtschaften zwei Drittel der Landkreisfläche, berichtete Lang, dabei betrügen die Arbeitserledigungskosten 467 €/ha – „ein Grund zur Freude, aber nicht zum Ausruhen. Wir brauchen noch mehr kollegiale Zusammenarbeit“. Deutliche Worte fand Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, als gelernter Landwirt in dieser Funktion „eigentlich völlig unmöglich“, wie er selber sagte. „Umweltschutz von oben herunter – das geht nicht“, ist Sander überzeugt, der deshalb in Niedersachsen zu Beginn seiner Amtszeit das Landesamt für Ökologie abgeschafft hat. Nur zusammen mit Landwirten, Jägern und Fischern – den Berufsgruppen, die davon leben – können Umweltgesetze umgesetzt werden. Mehr dazu im Wochenblatt Nr. 26. (Ludwiga Friedl)






