23.04.2010 10:45

Rinderzucht

Humid ist tot

Neustadt a. d. Aisch – Der Bullenvater des Jahrzehnts, Humid, ist tot. Mit mehr als 205.000 Erstbesamungen wird der Humberg-Sohn und einer der beliebtesten Fleckviehstiere Deutschlands in die Geschichte der Fleckviehzucht eingehen.

© Archiv
Im vergangenen Jahr wurde ihm auf der Bullenparade in Neustadt an der Aisch noch der Titel „Bullenvater des Jahrzehnts“ verliehen, um seine außerordentliche Bedeutung für die Fleckviehzucht zu unterstreichen. Jetzt ist der Humberg-Sohn Humid tot. Mit 205.00 Erstbesamungen er einer der beliebtesten Fleckviehbullen in Deutschland, der auch in der internationalen Rinderzucht stark eingesetzt wurde. Rund 60 Söhne des „Oldstars“ wurden getestet. Im vergangenen Jahr absolvierte er noch 18.000 Erstbesamungen. Durch eine Vielzahl an positiv geprüften Bullen konnte Humid seine Qualitäten als Bullenvater eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mit Hupsol (GZW 131), Huascaran (GZW 127), Humwart (128), Huschke (GZW 130), Huptal (GZW 124), Huprich (GZW 114) sowie Huprand (GZW 117) hat Humid adäquate Nachfolger gefunden. Vor allem Huascaran und Hupsol konnten im letzten Jahr mit rund 19.000 bzw. 23.700 Erstbesamungen einen Platz unter den zehn beliebtesten deutschen Fleckviehbullen einnehmen. (blw)
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