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Die Einschätzungen zur Lage der Agrarkonjunktur erfolgten im Frühjahr 2010, im Umfeld einer sich erholenden Weltwirtschaft: Während in Europa die Wachstumsraten eher verhalten zunehmen, nimmt die Wirtschaft im asiatischen Raum wieder an Fahrt auf. Dies führt zu Chancen für den Absatz von Agrarprodukten auf den internationalen Märkten. Zudem sorgt das höhere Preisniveau auf dem Milchmarkt für eine günstigere Bewertung der Agrarkonjunktur.
„Die Betriebsleiter in Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn und der Ukraine schätzen die Situation der Agrarkonjunktur besser ein als im Herbst 2009“, sagte Dr. Schaffner. Betriebsleiter in Großbritannien und Russland sehen die allgemeine Lage im Vergleich zum Herbst 2009 unverändert, wogegen die Landwirte in Frankreich und Kasachstan eine Verschlechterung der Agrarkonjunktur erwarten. In Frankreich wirken sich, so Dr. Schaffner, die starken Rückgänge der Agrarexporte im Jahr 2009 auf die Stimmung aus. (pd)






