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Neue Untersuchungen zeigen, dass auch sogenannten zoonotischen Viren Beachtung geschenkt werden sollte. Diese Viren befallen zunächst Lebensmittel liefernde Tiere und werden über daraus hergestellte Lebensmittel auf den Menschen übertragen. So können Hepatitis E-Viren beispielsweise im Wildschwein nachgewiesen werden.
Viren vermehren sich im Gegensatz zu Bakterien nicht im Lebensmittel. Eine Kühlung der Lebensmittel wirkt sich eher stabilisierend auf diese Krankheitserreger aus. Da viele der für Lebensmittelinfektionen ursächlichen Viren auch bei hohen Temperaturen noch außerordentlich stabil sind, müssen die betreffenden Lebensmittel lang anhaltend erhitzt werden, bis die Viren inaktiviert sind.
Eine positive Entwicklung sehen die Expertinnen und Experten bei den Nachweismethoden für Viren in Lebensmitteln. Lange Zeit waren sie nur Speziallaboratorien vorbehalten. Inzwischen steht eine erste amtliche Methode zur Verfügung, die von den Untersuchungsämtern eingesetzt werden kann, um Viren in Lebensmitteln nachzuweisen und damit Ausbrüche von Lebensmittelinfektionen aufzuklären. (pd)






