80 bis 100 Sorten bauen die Schreyers an. „Zwar nicht die Massen von jeder Sorte, aber eben viele unterschiedliche“, erklärt die Bäuerin. Dafür, stelle ihr Mann ihr wechselnde Ausweichflächen des Ackerbaubetriebs zur Verfügung, auf dem im Vollerwerb Kartoffeln, Getreide und Zuckerrüben angebaut werden. Entstanden sei die Kürbisleidenschaft im Jahr 2001 aus einem Hobby heraus „und weil ich gerne dekoriere“, sagt Gerlinde Schreyer. Besonders liebevoll ist der ehemalige Stall mit Gewölbe hergerichtet. Hier stehen kistenweise verschiedene Sorten vom kleinsten Deko- bis zum Riesengartenkürbis und es gibt eine Theke zur Bewirtung der Gäste. Denn Gerlinde Schreyer bietet hier jedes Jahr im Herbst Kochkurse rund um den Kürbis und Kürbisschnitzkurse für Kinder an. „Das hat sich durch die Vermarktung der Kürbisse ab Hof so ergeben“, erklärt die sympathische Bäuerin. Vielen hätten die bunten Kürbisse gut gefallen, sie hätten aber nichts damit anfangen können. Bei Gerlinde Schreyer sind sie richtig. Aus dem Effeff nennt sie Namen, Aussehen, Geschmack, Verwendungsmöglichkeiten und Zubereitung der einzelnen Kürbissorten.
Die Landfrauen am Tag vorher hat sie mit Kürbiskernpesto, Muskatkürbissuppe, Hokkaido mit Hackfleisch gefüllt, Spaghettikürbislasagne und Kürbiskuchen verwöhnt. Wenn angemeldete Gruppen von Schul- oder Kindergartenkindern auf den Hof kommen, dürfen sie lustige Kürbisköpfe schnitzen. Nebenbei erfahren sie auch viel über den Anbau von Kürbissen und verspeisen mit Begeisterung die feinen Kürbismuffins, die Gerlinde Schreyer ihren kleinen Gästen anbietet, um sie auf den Geschmack der sonnengereiften Früchte zu bringen.. Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe. (blw)






