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„Der Aktionsplan ist ein wichtiger Impuls, um neben der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe auch die stoffliche Nutzung voranzubringen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner dazu. Er bildet laut Aigner ein Gesamtkonzept, mit dessen Hilfe eine deutliche und anhaltende Steigerung des Biomasseanteils bei der Rohstoffversorgung in Deutschland erreicht werden kann. Eine Intensivierung der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe sei notwendig, um die international führende Rolle Deutschlands in diesem Bereich zu sichern und auszubauen. Der Aktionsplan wurde unter Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) erarbeitet und ergänzt den im April 2009 erarbeiteten Biomasse-Aktionsplan, der sich auf die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe konzentrierte. Die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe vereint ein hohes Innovationspotenzial mit einer hohen Wertschöpfung bei Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung. Darüber hinaus leistet sie wichtige Beiträge zum Klimaschutz und zur Sicherheit der Rohstoffversorgung in Deutschland. Schließlich hilft sie mit, Abfälle, die oftmals teuer zu entsorgen sind, zu vermeiden. Der Aktionsplan umfasst zwölf Handlungsfelder, in denen sich die Bundesregierung besonders engagiert, seine Umsetzung könne nur von Politik, Unternehmen, Verbänden, Wissenschaft und Verbrauchern unter Flankierung der politischen Akteure in Brüssel gemeinsam verwirklicht werden. Mehr dazu im Wochenblatt, Heft 38/2009.