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![]() Die Fresserpreise profitieren momentan nicht nur von den vergleichsweise hohen Kälberprei-sen. Auch der Zeitpunkt der Einstallung spielt eine Rolle. Ein 200 kg Fresser geht nach etwa einem Jahr Mastdauer zur Schlachtung. Da die Schlachtbullen von Herbst bis Frühjahr immer höhere Preise erzielen als in den heißen Monaten ist die Nachfrage nach Fressern zwischen Oktober und März reger als sonst im Jahr. Das verfügbare Angebot ist während der warmen Jahreszeit dennoch nicht zwangsläufig größer. Der Fressereinkauf ist demnach zwischen Oktober und Ende März teurer. In den Jahren 2008 und 2009 waren es immerhin jeweils rund 2,5 Prozent mehr als in den Monaten April bis September. Bei Kälbern ist die Mastdauer rund vier Monate länger und die Preisentwicklung hängt noch mehr von anderen Faktoren, wie z.B. der Verfügbarkeit und der überregionalen Nachfrage ab. Die Kälberpreise sind auch während des ganzen Jahres stärkeren Schwankungen unterworfen. ![]() Seit Jahresbeginn tendierten die EU-Schweinepreise mit Ausnahme der Preise in Italien fester. Nach den überwiegend schwächeren Entwicklungen im vierten Quartal 2009 wurden Schlachtschweine in der EU Anfang März im Schnitt um gut vier Prozent teurer verkauft als zu Jahresbeginn. In den Niederlanden und Spanien zogen die Preise mit knapp neun bzw. knapp acht Prozent am stärksten an. In Spanien profitierten die Preise im Februar bei kleinem Angebot und reger Nachfrage vor allem durch belebte Exportgeschäfte bei schwächerem Eu-rokurs. In Italien dagegen läuft der Trend seit Jahresbeginn anders, und die Preise konnten sich keinesfalls befestigen. Marktexperten sehen eine außergewöhnlich schwache Nachfrage als Hauptursache. Der Preisaufschwung scheint aber ab der aktuellen Woche vorerst gebremst. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten anderen EU-Staaten führten unzureichende Erlöse im Fleischgeschäft zu einer Korrektur der Schlachtschweinepreise. |
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